Fairer Handel und ökologischer Anbau
Der Marke Fino Café kommt es auf die Qualität an. Auch langfristig. Das signalisiert Ihnen unser Siegel auf den Verpackungen. Es steht für einen fairen Handel. Was das bedeutet? Die weltweite Nachfrage nach Kaffee hat zu einer Industrialisierung der Kaffeeproduktion geführt. Im Zuge der Massenherstellung sind die Preise für Grünkaffee allerdings so weit gefallen, dass nicht einmal die Herstellungskosten annähernd gedeckt werden können. Die Kaffee-Bauern sehen sich gezwungen, viel Kaffee bei möglichst geringem Aufwand zu produzieren. Diese Konstellation führt zu ganztägiger Kinderarbeit, zum Einsatz von Chemikalien und zu einer beschleunigten, die Qualität mindernde Kaffeeproduktion.
Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, hat sich die „Deutsche Röstergilde“ zu einem „faire trade“ („fairen Handel“) verpflichtet. Sie garantiert den Plantagenbesitzern einen stabilen Kaffeepreis deutlich über dem Weltmarktniveau. Er wird auch gezahlt, wenn die Ernte nicht die Qualität vergangener Jahre hat. Denn die Kaffeebohne ist ein Naturprodukt, deren Güte bei der Reifung - ähnlich wie bei einer Weintraube - von den Launen der Natur abhängt. Mit einer langfristigen Preis- wie Abnahmevereinbarung erhält der Farmer die Sicherheit, seine Betriebskosten etwa für die Angestellten auch in einem schlechteren Jahrgang decken zu können. Die Konsequenz ist eine steigende Lebensqualität der Kaffeebauern und ihrer Familien, eine im Schnitt bessere Qualität des Kaffees und ein besserer Schutz der Umwelt.
Ökologische Standards
Im Gegenzug können sich die Konsumenten von Fino Café nicht nur auf soziale, sondern auch auf ökologische Standards bei der Produktion ihres Kaffees verlassen: auf das Verbot von ganztägiger Kinderarbeit, auf angemessene Löhne sowie auf den Verzicht von Pestiziden zur Schädlingsbekämpfung. Ein „Bio-Siegel“ gibt Ihnen die Gewissheit, dass Plantagen umweltschonend kultiviert werden. Auch diese Auszeichnung ist nötig geworden. Denn sehr große Farmen haben unter dem Druck des geringen Kaffeepreises die Anbauflächen vergrößert und dabei die Schutzzonen wie Baumbestände um die Felder vernichtet. Diese sogenannte „Openfield“-Methode ermöglicht den Produzenten zwar kurzfristig eine größere Ernte. Langfristig aber zerstört sie das ökologische Gleichgewicht. Tiere und Insekten verlieren ihren Lebensraum. Außerdem kann sich schnell eine die Existenz bedrohende Bodenerosion entwickeln.
Transparenz
Fino Café Bohnen stammen von kleineren Farmen, die unsere Qualitätsansprüche einhalten. Woher wir das wissen? Weil unsere Einkäufer einen direkten, über die Jahre gewachsenen, teils freundschaftlichen Kontakt zu den Farmern pflegen. Sie besuchen die Erzeuger regelmäßig. Deshalb wissen wir, woher unser Kaffee kommt, wie die Plantagen bepflanzt, wie die Sträucher behandelt und gepflegt werden. Wir kennen die Erntebedingungen aus eigener Anschauung, und wir sind über die anschließende Behandlung der Kaffeebohnen informiert. Diese nachvollziehbare und jederzeit überprüfbare Transparenz ist die Voraussetzung für die Rohkaffee-Qualität von Fino Café. Sie entsteht an der Wurzel, im Ursprungsland des Kaffees und kommt jedem zugute: dem Plantagenarbeiter, dem Besitzer bis hin zum Konsumenten. Denn auch beim Kaffee gilt: Gute Qualität kann man schmecken.






